Liebe Kunden,
 

wir alle erleben eine ungewöhnliche Zeit, die uns aus unseren gewohnten Lebenswelten reißt. Unsere Fantasie ist gefragt, das Leben, den beginnenden Frühling zu genießen und optimistisch zu bleiben, trotz aller Einschränkungen.

Weingenuß ist Lebensfreude und Lebensfreude hält gesund. Wir freuen uns, wenn unsere Moll.Weine Ihnen das Zuhausebleiben versüßen und senden daher versandkostenfrei. Damit tragen Sie auch dazu bei, dass der Moll.Wein aus dem Keller kommt und wir nicht alles selbst trinken müssen. Hierfür vielen Dank.

 

Gerne senden wir Ihnen unsere aktuelle Preisliste mit herrlichen Frühlingsweinenaus den Jahrgängen 2018 und 2019.

Ab 12 Flaschen versenden wir versandkostenfrei mit DHL

bis zum 30.06.2020.

 Schön wäre es, wenn Sie 18er Pakete bestellen, da hier die DHL-Gebühr, die wir ja für Sie übernehmen, am besten genutzt wird. Sie können die Pakete gemischt bestücken und sich durch unsere Weinwelt probieren. Wir beraten Sie gerne. Rufen Sie einfach an. Ab 72 Flaschen liefern wir mit der Spedition in 6er Kartons, gerne auch bei Sammelbestellungen.

Weinverkostungen dürfen wir momentan leider nicht durchführen. Gerne stellen wir mit Ihnen den passenden Probierkarton zusammen.

Weinabholungen sind nach Voranmeldung weiterhin möglich (Drive in).

 

Wir hoffen, dass es Ihnen und Ihren Liebsten gut geht und freuen uns auf ein persönliches Wiedersehen in entspannteren Zeiten.

Ihre Familie Moll

 

Wir verlieren auch in sehr ernsten Zeiten nicht unseren Humor!

Lieber Moll.Weine trinke

als in Trübsal versinke

Naturlich mit Maß und Ziel,

nicht zu wenig und nicht zuviel

Drum kommt die DHL

Und bringt den Moll.Wein an die Schwell.

Wer wir sind

Seit dem 17. Jh. lebt meine Familie in St. Martin. Schon damals waren die Molls „Weinbauern“ und halfen, den „Hausberg“ der St. Martiner zu roden und die ersten Reben anzupflanzen.

Seit 2007 bewirtschafte ich die Weinberge des Weinguts ökologisch in Zusammenarbeit mit Naturland. Der Gedanke, durch naturverbundenes und umweltschonendes Handeln unsere Weinqualität weiter verbessern zu können, hat mich zur Umstellung motiviert. Dabei haben sich meine Erwartungen voll und ganz erfüllt. Die Umstellung bedeutete für uns Umdenken in vielen gewohnten Arbeitsbereichen, mehr Nähe und Sensibilität für die Natur. Ich sehe den Öko-Weinbau als Qualitätskatalysator und nehme daher die deutliche Mehrbelastung in Kauf.

Grundlage eines exzellenten Weines ist die exzellente Traube. Ich habe hierfür eine Basis geschaffen, indem ich seit Jahren ausschließlich Erste Lagen erwerbe. Das heißt für mich „über den Kirchturm“ hinaus zu schauen und auch weite Wege in Kauf zu nehmen, um der jeweiligen Rebsorte den besten Standort zu geben. So besitzen wir beispielsweise „Rotliegendes“ im „Birkweiler Kastanienbusch“, Kalklagen im Birkweiler Mandelberg und leichten Sandboden unterhalb der Villa Schoß Ludwigshöhe. Von unseren Weinbergen blickt man sozusagen vom Hambacher Schloss bis zum Trifels.

Unsere Weinberge sind auch herrliche Erlebnisplätze, insbesondere der ca. 350 m hohe Berg, an den sich der Ort St. Martin anschmiegt, von den Einheimischen „Wingertsberg“ genannt. Durch seine Höhe und südliche Ausrichtung ist er geradezu ideal für den Weinbau. Bereits vor über 100 Jahren lobte man die „ feinen, eleganten Weine von den St. Martiner Berghängen“.

In den letzten Jahrzehnten kam der Weinbau dort fast zum Erliegen, da eine mechanische Bearbeitung unmöglich war, hatte die Natur sich den Berg zurückerobert. Glücklicherweise wurde 2011 durch den Bau von Weinbergsterrassen im Rahmen eines außergewöhnlichen Flurbereinigungsprojektes der „Wingertsberg“ wieder für den modernen Weinbau zugänglich gemacht. Der “Wingertsberg“ als weinbauliches Kleinod paßt sehr gut in die qualitative und ökologische Ausrichtung unseres Weingutes. Ich habe mir daher an der Rekultivierung dieser einmaligen Einzellage „St. Martiner Kirchberg“ beteiligt. Es ist ein schönes Gefühl nach Hunderten von Jahren so an die Tradition unserer Vorfahren anzuknüpfen.



Was wir machen

Wir alle träumen vom perfekten Wein. Hand aufs Herz, ist das eigentlich möglich? Was ist das, der perfekte Wein? So banal es ist: Geschmack ist subjektiv, Zeitgeist gebunden und irgendwie auch situativ.

Uns begeistert das Weinmachen, weil wir veränderlich und undogmatisch sein können. Die Frage, ob wir mit dem Trend gehen oder gegen den Strom schwimmen, stellt sich uns nicht. Wir lieben den Seiltanz zwischen „keinesfalls Beliebigkeit“ und „ungetrübter Spiel- und Entdeckerfreude“.

Trotz aller Technologie, wissenschaftlicher Erkenntnis und Jahrhunderte langer Erfahrung, leitet die Natur unser Handeln und prägt den Geschmack unserer Weine. Leben und nutzen wir dies, erzeugen wir Unikate, freuen wir uns auf die naturgegebenen Abweichung des gekannten, geliebten Geschmacks und auf die Entdeckung des nicht Erwarteten, mit dem wir uns manchmal erst anfreunden müssen.

Wir arbeiten in der Natur in einer paradiesisch schönen Landschaft. Unsere Weinberge sind Erlebnisplätze: so schön, dass man dort gerne verweilt.

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